30.05.2019 19:13
Profis, Bundesliga, SK Sturm Graz, Play Off, Spielbericht

Play Off: 1:2-Dämpfer im Hinspiel

Es war ein Kampfspiel, bei dem wir in Führung gingen - aber dabei blieb es nicht.

Die Aufstellung gegen Sturm Graz offenbarte: Rapid wollte es ähnlich anlegen, wie im ersten Play Off am Dienstag, denn die Startelf glich jener Mannschaft, die Mattersburg eindrucksvoll besiegt hatte. Somit gab es keine Änderung, einzig auf der Bank ersetzt Andrei Ivan seinen Offensiv-Kollegen Deni Alar. Aber auch sonst war die Marschrichtung klar, denn im ersten von zwei Duellen mit Sturm Graz wollten wir die Basis legen für das Rückspiel am kommenden Sonntag. Den anvisierten Europacup-Platz bereits mit einer möglichen Vorentscheidung im Hinspiel herbeiführen, das stand gegen ein schwächelndes Sturm auf der Agenda.

Unsere Mannschaft startete überfallsartig, wollte das schnelle Führungstor erzielen: Aliou Badji rutschte mit einer ersten Einzelaktion bei seinem Schussversuch weg (2.), später setzte Stefan Schwab einen Weitschuss drüber. Rapid zeigte abermals gelungene Kombinationen, hatte mehr Anteile am Feld und auch der Spielfluss war gegeben. Mitten hinein in dieses Geschehen kam der erste unfreiwillige Wechsel: Mario Sonnleitner war nach einem Luftduell unglücklich aufgekommen und musste mit Schmerzen den Platz verlassen. Ihn ersetzte der erst 17-jährige Leo Greiml, Innenverteidiger von SK Rapid II. Der Profi-Debütant war bereits am Dienstag mit auf der Bank gesessen.

Mit Fortlauf des Spiels aber verlagerte sich das Gesamtbild: Sturm erfing sich, ging auch mal nach vorne und kam zu einer gefährlichen Gelegenheit, als Srdjan Grahovac einen Hierländer-Stanglpass an der Stange vorbei ins Aus lenkte (30.). Rapid hatte nun Mühe, gegen die dicht gestaffelte Grazer Mauer das effektive Auslangen zu finden und offensiv für den nötigen Punch zu sorgen. Weil sich bis zum Pausenpfiff auch keine weiteren Torchancen mehr ergaben, ging es zunächst torlos in die Kabinen.

 

Man hatte Sturm Graz eigentlich gut im Griff gehabt - nun muss man alles ins Rückspiel werfen.

1:0 durch Stefan Schwab: Rapid war auf Schiene, verlor aber noch.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit dominierte zunächst Kampf gepaart mit einer gewissen Vorsicht beider Mannschaften. Unsere Mannschaft ließ sich aber nicht beirren und hatte die entscheidenden Momente weiter auf dem Fuß. Ein solcher führte auch zum 1:0 nach einer Stunde: Thomas Murg mit einer scharfen Hereingabe, die immer länger wurde und schließlich von Stefan Schwab ins Netz gedrückt wurde (61.)! Das "Siege für uns Rapid" im Stadion erklang immer lauter und 15.800 Fans sahen, wie wir uns dem zweiten, wohl vorentscheidenden Tor immer mehr annäherten: Wie etwa, als der Kapitän einen präzisen Pass ins Strafraum-Zentrum schlug, Badji aber in der Parade von Goalie Siebenhandl seinen Meister fand (68.).

Aber es kam anders, ganz anders. Quasi im Gegenzug gab es nach einem Foul im Strafraum Elfmeter für Sturm, diesen verwandelte Jantscher knallhart ins Kreuzeck - Richi Strebinger war chancenlos, 1:1 (69.). Und nur zehn Minuten später stellten die Grazer auf 2:1, als ein Eckball zum Fünfer ausgerechnet von Debütant Greiml ins eigene Gehäuse gelenkt wurde (79.). Unsere Mannschaft warf nochmal den spielerischen Turbo an und probierte es mit einem Badji-Kopfball sowie Schüssen von Schwab und Mert Müldür. Auf der Gegenseite hatten wir bei einer Kiteshvili-Chance, die am Tor knapp vorbeiging, auch noch Glück. Doch auch so ist der 1:2-Rucksack, den wir nun nach Graz zur Entscheidung mitnehmen müssen, sehr schwer.

Dennoch: Es ist noch nicht vorbei - Rapid muss in Graz jetzt mit zwei Toren Unterschied siegen bzw. reicht auch ein Sieg mit einem Tor Differenz insoferne wir drei oder mehr Treffer erzielen. Auch Verlängerung und Elfmeterschießen ist möglich. Und dafür wird man alles geben!

(gub)

 

tipico Bundesliga, Play Off-Hinspiel: 
SK Rapid - SK Sturm Graz 1:2 (0:0)
Allianz Stadion, 15.800 Zuschauer, SR Drachta

Torfolge: 1:0 Schwab (60.), 1:1 Jantscher (69./Elfmeter), 1:2 Greiml (78./Eigentor);

SK Rapid: Rapid: Strebinger – Müldür, Sonnleitner (27./Greiml), Dibon, Bolingoli – Grahovac, Schwab – Murg, Knasmüllner (62./Ljubicic), Schobesberger (75./Ivan) – Badji;

Sturm Graz: Siebenhandl – Koch, Spendlhofer, Maresic (46./Avlonitis), Mensah – Dominguez – Hierländer, Ljubic, Kiteishvili (94./Lackner), Lema (59./Jantscher) – Pink;

Gelbe Karten: Badji; Pink

 

Die Stimmen nach dem Spiel

 

Mario Sonnleitner zu seiner Verletzung

 

Die Pressekonferenz nach dem Match

 

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0. SCR Altach 0 0 0
0. FC Admira 0 0 0
0. RB Salzburg 0 0 0
0. FK Austria Wien 0 0 0
0. LASK 0 0 0
0. Wolfsberger AC 0 0 0
0. SK Sturm Graz 0 0 0
0. SK Rapid 0 0 0
0. SV Mattersburg 0 0 0
0. TSV Hartberg 0 0 0
0. WSG Tirol 0 0 0
0. SKN St. Pölten 0 0 0

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