04.10.2018 23:34
UEFA Europa League, Profis, Rangers FC, Spielbericht

Niederlage in Ibrox: Alles gegeben im Kräftemessen auf Augenhöhe

Voller Einsatz: Besonders in der ersten Halbzeit verlangten sich beide Mannschaften alles ab.

Auch die zweite Auflage des Aufeinandertreffens der Rekordmeister versprach Spannung und vor allem viel Einsatz: Nachdem wir uns in der UEFA Europa League am ersten Spieltag mit Spartak Moskau maßen und 2:0 siegten, ging es nun in Glasgow gegen den schottischen Vertreter. Im Ibrox Stadion atmete man förmlich Tradition, und so stellte sich mit Rapid gleich der passende Gegner für die Rangers ein. Begleitet von mehr als 1500 grün-weißen Fans, die unter der Anzeigetafel und hinter einer Cornerfahne Platz nahmen, starteten wir das Unterfangen, auch hier zu punkten. Zugleich war es die Premiere von Legende Didi Kühbauer auf unserer Bank, wenngleich unser neuer Trainer bereits im Vorfeld betonte, dass es "nicht um mich geht, sondern um die Mannschaft."

RAPID TV: Didi Kühbauer mit seinen ersten Eindrücken vom Debüt

 

Unsere Defensive um Mario Sonnleitner stand fast stets stabil, aber es gab ein 1:3.

In dieser gab es zu Beginn die ein- oder andere Umstellung, zumindest von den Seiten her: Andrei Ivan startete über die rechte Seite, während Veton Berisha über links begann. Solospitze Andrija Pavlovic wurde ganz vorne nominiert, dahinter lief Thomas Murg auf. Sonst blieb alles unverändert, vorerst. Nach einem ersten Abtasten auf beiden Seiten kam Ivan mit einem abgeblockten Versuch zur ersten Schusschance. Und von Beginn an war ersichtlich, dass es nur über Kampfgeist zum Punktgewinn gereichen würde in einer intensiven Partie, in der es von allen Tribünen laut auf das Spielfeld schallte. Die ersten Chancen stellten sich aber auf unserer Seite ein: Nach weitem Ball von uns versuchte Tavenier zu klären, und überlistete damit damit fast auch Goalie McGregor - der Ball rollte neben das Gehäuse (17.). Dann bediente Kapitän Stefan Schwab mit einer Maßflanke Pavlovic, dessen Kopfball knapp neben das lange Eck ging (22.).

Eine Schlüsselszene folgte etwas später: Nach Zusammenprall mit den Köpfen und überhartem Einsatz, musste Innenverteidiger Mateo Barac mit einem Cut hinaus. Wir waren nun einige Minuten mit einem Mann weniger, weil Christopher Dibon zunächst aufwärmen musste. Und unser Vizekapitän gab nach mehr als einem Jahr bei den Profis nach sehr langer Verletzungspause sein Comeback. Die Gastgeber hatten nun mehr Spielanteile, ohne bei unserem Gehäuse wirklich für Gefahr zu sorgen. Kurz vor der Pause ging es aber Schlag auf Schlag: Nach einem schnellen Angriff über die Seite und Ivan mit einer Hereingabe wurde Pavlovic noch am Schuss geblockt, und Veton Berisha staubte aus kurzer Distanz zum umjubelten 1:0 ab (42.)! Aber unser Jubel war kaum verstummt, da gelang den Gastgebern nach einer schnellen Tavernier-Hereingabe der Ausgleich durch Alfredo Morelos (44.). Somit ging es in die Pause.

 

Jubel vor der Pause: Kurz vor dem Ausgleich gingen wir durch Berisha in Führung.

Cheftrainer Didi Kühbauer: "In zweiter Halbzeit haben wir nicht mehr die Zweikampfpräsenz gehabt, die du auf diesem Level benötigst."

In der Anfangsphase zur zweiten Halbzeit ließen es beide Mannschaften nicht am passenden Einsatz vermissen. Zu konkreten Chancen kam es aber vorerst nicht, vielmehr ließ sich Grün-Weiß zu sehr vom Gastgeber hinten hineindrängen. Coach Kühbauer reagierte und brachte mit Deni Alar (für Ivan) eine weitere Offensivkraft, später gab auch Boli Bolingoli sein Comeback (statt Berisha). Unser Goalie Strebinger bewahrte uns nach einer Stunde mit einer Spitzenparade gegen einen Kopfball von Ejaria vor einem Rückstand. Aber die Rangers wurden leider immer stärker und nachdem wir in einer Aktion den Ball nicht wegbekamen, nützte der Gegner dies, bei dem es nach einem Steilpass und einem Foul vom sonst sehr starken Mario Sonnleitner Elfmeter. Diese Chance ließ sich Tavernier nicht entgehen - 1:2, keine Chance für Strebinger (84.). Unsere Mannschaft warf nochmal alles nach vorne, öffnete sich hinten und bekam nach einem Konter durch Morelos noch das 1:3. Das war zugleich der bittere Endstand, der in dieser Höhe besonders schmerzte, denn am Einsatz hatte es von unseren Bemühungen gestimmt.

Schade Rapid, aber stark gekämpft: Am Sonntag wartet zum Abschluss der englischen Woche zuhause noch der SV Mattersburg (Anpfiff bereits um 14:30 Uhr).

(gub)

 

UEFA Europa League, 2. Spieltag:
Rangers FC - SK Rapid 3:1 (1:1)
Glasgow, Ibrox Stadium, 47.500 Zuschauer, SR Ruddy Buquet (FRA)

Torfolge: 0:1 Berisha (42.), 1:1 Morelos (44.), 2:1 Tavernier (84./Foulelfmeter), 3:1 Morelos (94.);

Rangers FC: McGregor – Tavernier, Worrall, Goldson, Flanagan – Arfield, Coulibaly, Ejaria – Kent (90./Halliday), Morelos (95/Middleton), Candeias;

SK Rapid: Strebinger – Müldür, Sonnleitner, Barac (33./Dibon), Potzmann – D. Ljubicic, Schwab – Ivan (58./Alar), Murg, Berisha (72./Bolingoli) – Pavlovic;

Gelbe Karten: McGregor; Berisha, Ivan, Müldür, Schwab, Pavlovic

 

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Tabelle

Team Spiele Tore Punkte
0. SCR Altach 0 0 0
0. FC Admira 0 0 0
0. RB Salzburg 0 0 0
0. FK Austria Wien 0 0 0
0. LASK 0 0 0
0. Wolfsberger AC 0 0 0
0. SK Sturm Graz 0 0 0
0. SK Rapid 0 0 0
0. SV Mattersburg 0 0 0
0. TSV Hartberg 0 0 0
0. WSG Tirol 0 0 0
0. SKN St. Pölten 0 0 0

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